Kundenansprache: Mit allen Sinnen zum Erfolg
In meinem Buch finden Sie zehn detaillierte Jobrezepte mit jeweils einem kleinen „Marketingfahrplan“ und einer Textvorlage für Werbemittel. Um solch einen ersten „Fahrplan“ für Ihre individuelle Idee zu erstellen, finden Sie hier alle zwei Wochen einen konkreten Marketing-Tipp, den Sie so gut wie auf alle Branchen anwenden können.
Dabei greife ich auch einige recht kompliziert klingende, meist englische Marketingbegriffe auf und „übersetze“ diese in die Alltagssprache. Denn es wäre schade, wenn Sie sich von hochgeschraubten Anglizismen davon abhalten ließen, Ihren Nutzen daraus zu ziehen. Die Tipps werden im Archiv erhalten bleiben, so dass Sie bei Bedarf immer wieder darauf zurückgreifen können.
Wie das so ist bei Rezepten, bekommen wir am meisten Lust zum Ausprobieren, wenn schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammenläuft. Wollen Sie mit Ihrem Jobrezept erfolgreich sein, sollten Sie also die fünf Sinne Ihrer Kunden ansprechen.
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Wecken Sie den Appetit auf Ihr Angebot mit schmackhaften Beispielen.
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Umschmeicheln Sie den Geruchssinn mit verheißungsvoll duftenden Gerüchen.
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Lassen Sie bunte, begehrenswerte Bilder vor den Augen Ihres Kunden entstehen.
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Erfreuen Sie sein Gehör mit wohlklingenden Wörtern und Bilder voll verlockender Töne.
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Vermitteln Sie angenehme, vertraute Berührungen, assoziieren Sie positive Gefühle.
Klingt das jetzt zu blumig, zu wenig greifbar für Sie? Dann mache ich es an Beispielen deutlich:
„Meine Massagen wirken im Rückenbereich und entlasten die Lendenwirbel.“
oder
„Nach diesen Massagen fühlen Sie sich kraftvoll und aufgerichtet. Ihr gestärkter Rücken trägt Sie wieder sicher durch den Alltag.“
„Ich bepflanze den Balkon mit Saisonstauden und Blumen in Ihren
Wunschfarben.“
oder
„Ihr Balkon verwandelt sich in ein duftendes Pflanzen- und Blütenmeer. Nennen Sie mir Ihre Lieblingsfarben und tauchen Sie ein in eine ganz nach Ihren Wünschen gestaltete Wohlfühloase.“
Was spricht Ihre Kunden wohl mehr an? Es ist zwar vieles Typsache und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten – über das intuitive Reagieren unserer Sinne jedoch nicht. Nutzen Sie also diese natürliche, sinnliche Reaktion und bringen Sie Farben und Leben in Ihre schriftliche Kundenansprache!
Zauberwort USP: Unverwechselbar sein und bleiben
USP (Unique selling proposition): Vielleicht haben Sie den Begriff schon mal gehört und sich gefragt, was dieses Fachchinesisch zu bedeuten hat. Sie dürfen es auch gerne gleich wieder vergessen und sich nur die deutsche Definition merken.
Unter USP versteht man das Alleinstellungsmerkmal einer Geschäftsidee im jeweiligen Marktsegment. Um es noch verständlicher auszudrücken: Sie formulieren Ihre einzigartigen Verkaufsvorteile, die Ihr Angebot positiv von den Mitbewerbern abheben.
Finden Sie einfach Ihren individuellen Fokus, stellen Sie fest, durch was Sie sich angenehm abheben, welche Aspekte ihrem Unternehmen einen einzigartigen Anstrich verleihen. Ihr USP kann sich z. B. in folgenden Bereichen zeigen:
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Ihre ganz persönlichen Fertigkeiten und Talente
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Ihr besonderer Standort oder die individuelle Geschäftsausstattung
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Ausgefallene Wege und Ideen, um Ihre Kunden anzusprechen
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Ihr unverwechselbares, bisher einzigartiges Produkt
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Ihr individueller, sehr persönlicher Kundenservice
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Die ungewöhnliche Motivation für Ihr Angebot/Ihre Dienstleistung
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Ihre besonders fundierte, langjährige Erfahrung
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Außergewöhnliche Referenzen - etc., etc.
Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg und sprudelnde Ideen!
Gewusst wo und wie: Passende Zielgruppen finden
In meinem Buch finden Sie zehn detaillierte Jobrezepte mit jeweils einem kleinen „Marketingfahrplan“ und einer Textvorlage für Werbemittel. Um solch einen ersten „Fahrplan“ für Ihre individuelle Idee zu erstellen, finden Sie hier alle zwei Wochen einen konkreten Marketing-Tipp, den Sie so gut wie auf alle Branchen anwenden können.
Dabei greife ich auch einige recht kompliziert klingende, meist englische Marketingbegriffe auf und „übersetze“ diese in die Alltagssprache. Denn es wäre schade, wenn Sie sich von hochgeschraubten Anglizismen davon abhalten ließen, Ihren Nutzen daraus zu ziehen. Die Tipps werden im Archiv erhalten bleiben, so dass Sie bei Bedarf immer wieder darauf zurückgreifen können.
Egal, ob Sie mit einem sensationell neuem, noch nie da gewesenen oder mit einem bekannten, bereits weit verbreiteten Angebot Erfolg haben möchten – nehmen Sie sich Zeit für eine gründliche und objektive Marktanalyse.
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Einzelpersonen:
Wo sind Menschen mit diesem Bedarf am ehesten anzutreffen? Welche Zeitungen/Zeitschriften lesen sie, welche Freizeitaktivitäten bevorzugen sie, in welchen Lokalitäten verkehren sie? Auf welche Weise/über wen könnten Sie erfahren, wo und wie Sie die Aufmerksamkeit dieser Personen erregen und sie persönlich erreichen? -
Gruppen:
Wo und wann treffen sich die für Ihr Angebot geeigneten Gruppen? Müssen bestimmte Regeln, Beitrittsbedingungen oder Voraussetzungen erfüllt werden? Wie kommen Sie am besten mit diesen Gruppen in Kontakt – z. B. Schnupperbesuch, E-Mail-Anfrage, Anruf bei den Gruppenleitern? -
Öffentliche Einrichtungen:
Wie erhalten Sie Zugang zu diesen Einrichtungen? Dürfen Sie dort Ihr Produkt/Ihre Idee/Ihre Dienstleistung anbieten? Welche Voraussetzungen bzw. Qualifikationen müssen Sie vorweisen? Gibt es überzeugende Argumente, die für Ihr Angebot sprechen, auch wenn Sie diese Qualifikationen (noch) nicht haben? Wie könnten Sie sich die erforderlichen Referenzen verschaffen?
Mission Statement: So bringen Sie es „auf den Punkt“!
Wenn Sie mit Ihrem Angebot neu den Markt erobern möchten, haben Sie sicherlich schon Ihre Vorstellung, für wen es geeignet ist und welchen Kundennutzen es bringt. Es kann sehr hilfreich sein, diese Einschätzung mit der Meinung Außenstehender abzugleichen. So verhindern Sie Missverständnisse und Enttäuschungen bei Ihren Kunden und vermeiden es, durch skeptische oder negative Kommentare entmutigt zu werden.
Versuchen Sie mal, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung im Bekanntenkreis mit wenigen Worten kurz und prägnant zu erklären. Das ist gar nicht so einfach. Machen Sie sich also Ihre Notizen und geben Sie vor einer lockeren Runde Ihre Definition zum Besten. Dann stellen Sie folgende Frage: Ist aus Ihrer Beschreibung deutlich erkennbar, wie Ihr Angebot „funktioniert“, für welche Kunden es interessant sein könnte bzw. welche Vorteile sich für Ihre Kunden daraus ergeben?
Wie reagieren Ihre Freunde und Bekannten? Ist alles klar und jeder ist hellauf begeistert? Prima, dann haben Sie Ihre Idee optimal „auf den Punkt“ gebracht! Doch wie ist es, wenn Sie auf skeptische Blicke und hochgezogene Augenbrauen stoßen? Müssen Sie vielleicht viele Verständnisfragen beantworten, mit ausschweifenden Begründungen und langatmigen Erklärungen Überzeugungsarbeit leisten? Kommen Ihnen am Ende selber noch Zweifel am Sinn und Erfolg Ihrer Geschäftsidee?
Keine Bange, wenn Sie nach dieser Trockenübung etwas verunsichert sein sollten. Das war ja der Sinn der Sache, um noch vor dem Geschäftsstart nützliche Erkenntnisse zu bekommen. Auf sicherem Terrain können Sie nun durch jede Kritik oder Frage lernen, wo es vielleicht noch hapert und Ihr Konzept noch nicht schlüssig ist. Wenn Sie die Lücken geschlossen haben, lässt sich Ihr Angebot noch besser beschreiben. Und die Erwartungen, die Sie wecken, werden weder nebulös noch zu hoch gegriffen, sondern realistisch und dem tatsächlichen Ergebnis angemessen sein.






